Entlang des Mauerwegs

Die Streckenführung ist im Grunde bizarr. Der Weg, den diese Führung nimmt, lag fast dreißig Jahre zwischen zwei Mauern, bewacht von Soldaten mit ihren Hunden: der Todesstreifen. Er war ein furchtbarer Ort. Heute wirkt er beinahe wie eine Idylle. Die meisten interessanten Orte des insgesamt 160 Kilometer langen Mauerweges bietet der innerstädtische Abschnitt. Die Tour startet am U-Bahnhof Eberswalder Straße und führt zum Mauerpark, eine der meistbesuchten Grünanlagen in Berlin, die täglich ein buntes Spektakel von Straßenmusikern, Jongleuren und Lebenskünstlern bietet. Von dort sind es nur ein paar Schritte zur Gedenkstätte Berliner Mauer, wo die am besten erhaltene Grenzanlage der Stadt steht. Viele Hörstationen und Tafeln erzählen ebenso wie die Exponate, Filme und Fotos im angrenzenden Dokumentationszentrum die Geschichte der deutschen Teilung. Die Tour endet im Park am Nordbahnhof. Das schmale Gelände war früher der Grenzstreifen zwischen Ost und West und verbindet heute Relikte der Eisenbahngeschichte mit weitgehend belassener Natur.

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