Auf den Spuren des Berliner Weins

Kaum jemand wird die Stadt Berlin mit dem Anbau von Wein in Verbindung bringen. Dabei hat er hier eine über 800 Jahre zurück reichende Geschichte. Im 16. Jahrhundert existierten in und um Berlin 70 Weinberge und 26 Weingärten. Es gab sogar königliche Weinberge. Im 17. Jahrhundert wurde der Berliner Wein auch in andere Länder exportiert. Die größten Weinberge lagen entlang der Hangkante zwischen dem heutigen Weinbergsweg und der Weinstraße im heutigen Stadtteil Prenzlauer Berg. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts ging der Anbau stetig zurück – die klimatische Veränderung durch die „kleine Eiszeit“ im 15. Jahrhundert spielte ebenso eine Rolle wie die Konkurrenz der Weine aus anderen Anbaugebieten. Erst 1999 wurden im Prenzlauer Berg wieder 400 Rebstöcke angesetzt und vier Jahre später der erste „Berliner Riesling“ gekeltert. Die Spurensuche beginnt mit einem Vortrag in einer Gaststätte an der Weinstraße. Es folgt ein Spaziergang vom Volkspark Friedrichshain über die Straße „Prenzlauer Berg“ zum Pfefferberg und anschließend zum Park am Weinbergsweg. Hier werden im beliebten Schweizer Restaurant „Nola’s am Weinberg“ bei einem Abendimbiss mehrere Berliner Weine verkosten.

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